


BASIS-BIBLIOGRAPHIE
POSITIVE PSYCHOLOGIE
Theoretische Grundlagen
- Martin E. P. Seligman, M. E. P. (2011). Flourish: A visionary new understanding of happiness and well-being. Free Press.
Annotation:
Dieses Werk markiert einen paradigmatischen Wendepunkt innerhalb der Positiven Psychologie: Seligman löst sich explizit von der reduktionistischen Gleichsetzung von Glück mit subjektivem Wohlbefinden und entwickelt das PERMA-Modell (Positive Emotion, Engagement, Relationships, Meaning, Accomplishment) als multidimensionales Verständnis gelingenden Lebens. Methodisch basiert das Modell auf einer Synthese empirischer Befunde, bleibt jedoch in Teilen programmatisch und normativ. Besonders relevant ist die Verschiebung von „Happiness“ zu „Well-being“, die eine stärkere Integration eudaimonischer Komponenten ermöglicht. Kritisch diskutiert wird die theoretische Unschärfe einzelner Dimensionen sowie die empirische Abgrenzbarkeit der Konstrukte. Für Forschung und Praxis ist das Werk dennoch zentral, da es als integratives Referenzmodell dient und zahlreiche Interventionsansätze strukturiert. Für deutschsprachige Kontexte ist es besonders anschlussfähig an Konzepte wie Lebenssinn, Selbstverwirklichung und gelingende Lebensführung.
- Martin E. P. Seligman, M. E. P. (2002). Authentic happiness. Free Press.
Annotation:
„Authentic Happiness“ gilt als Gründungsdokument der modernen Positiven Psychologie. Seligman unterscheidet hier erstmals systematisch zwischen Pleasant Life, Good Life und Meaningful Life und etabliert damit eine frühe dreigliedrige Struktur des Wohlbefindens. Das Werk ist stark popularisierend, enthält jedoch zahlreiche empirische Bezüge und war maßgeblich für die institutionelle Etablierung des Forschungsfeldes. Aus heutiger Perspektive ist die theoretische Architektur durch spätere Modelle (z. B. PERMA) weiterentwickelt worden, sodass das Buch primär historischen und konzeptionellen Wert besitzt. Seine Bedeutung liegt vor allem in der Öffnung der Psychologie hin zu Ressourcen, Stärken und gelingendem Leben. Kritisch anzumerken ist eine gewisse Simplifizierung komplexer psychologischer Prozesse zugunsten breiter Rezeption. Dennoch bleibt es ein unverzichtbarer Referenzpunkt für die Genese der Disziplin.
- Christopher Peterson, C., & Martin E. P. Seligman, M. E. P. (2004). Character strengths and virtues: A handbook and classification. Oxford University Press.
Annotation:
Dieses Werk stellt einen Meilenstein dar, da es erstmals eine systematische Taxonomie menschlicher Stärken entwickelt – analog zum DSM, jedoch mit ressourcenorientierter Perspektive. Die Klassifikation basiert auf umfangreichen literarischen, philosophischen und empirischen Analysen und identifiziert sechs universelle Tugenden sowie 24 Charakterstärken. Methodisch ist das Werk interdisziplinär fundiert, wobei die Operationalisierung einzelner Stärken teilweise diskutiert wird. Seine Bedeutung liegt sowohl in der Forschung (Messinstrumente, Validierung) als auch in der Praxis (Coaching, Bildung, Therapie). Kritisch wird angemerkt, dass kulturelle Universalität nicht vollständig empirisch abgesichert ist. Dennoch bildet die VIA-Klassifikation bis heute das Rückgrat der stärkenorientierten Positiven Psychologie.
- Christopher Peterson, C. (2006). A primer in positive psychology. Oxford University Press.
Annotation:
Peterson gelingt hier eine seltene Verbindung aus wissenschaftlicher Präzision und didaktischer Klarheit. Das Werk bietet eine systematische Einführung in zentrale Themenfelder der Positiven Psychologie (Wohlbefinden, Stärken, Beziehungen, Sinn) und integriert empirische Befunde in eine kohärente Gesamtperspektive. Besonders hervorzuheben ist die konzeptionelle Ausgewogenheit zwischen hedonischen und eudaimonischen Ansätzen. Das Buch eignet sich hervorragend als akademische Grundlage und ist methodisch solide, ohne übermäßig technisch zu werden. Seine Stärke liegt in der Strukturierungsleistung eines jungen Forschungsfeldes. Für deutschsprachige Lehre ist es eines der anschlussfähigsten Werke.
- Mihaly Csikszentmihalyi, M. (1990). Flow: The psychology of optimal experience. Harper & Row.
Annotation:
Csikszentmihalyi entwickelt mit der Flow-Theorie eines der einflussreichsten Konzepte der Positiven Psychologie. Flow wird als Zustand vollständiger Vertiefung und optimaler Erfahrung beschrieben, der durch das Gleichgewicht von Anforderungen und Fähigkeiten entsteht. Empirisch basiert das Konzept auf Experience Sampling Studies und ist damit methodisch innovativ. Die Theorie hat weitreichende Implikationen für Arbeit, Bildung und Kreativität. Kritisch diskutiert wird die Messbarkeit von Flow sowie seine Abgrenzung zu verwandten Zuständen. Dennoch gehört das Werk zu den wenigen Konzepten mit hoher theoretischer und praktischer Anschlussfähigkeit. Es bildet einen zentralen Baustein für Engagement-orientierte Modelle des Wohlbefindens.
- Ed Diener, E., Suh, E. M., Lucas, R. E., & Smith, H. L. (1999). Subjective well-being. Psychological Bulletin, 125, 276–302.
Annotation:
Dieser Übersichtsartikel stellt einen der wichtigsten Bezugspunkte für die empirische Glücksforschung dar. Diener und Kollegen systematisieren das Konzept des subjektiven Wohlbefindens in affektive und kognitive Komponenten und liefern eine umfassende Analyse von Einflussfaktoren. Methodisch zeichnet sich der Beitrag durch die Integration zahlreicher Studien aus und bietet eine solide empirische Basis für nachfolgende Forschung. Besonders relevant ist die Differenzierung zwischen kurzfristigen Emotionen und langfristiger Lebenszufriedenheit. Kritisch wird die kulturelle Generalisierbarkeit diskutiert. Der Artikel bildet bis heute die Grundlage vieler Messinstrumente und Forschungsdesigns.
- Carol D. Ryff, C. D. (1989). Happiness is everything, or is it? Journal of Personality and Social Psychology, 57, 1069–1081.
Annotation:
Ryff entwickelt hier das Konzept des psychologischen Wohlbefindens als Alternative zur hedonischen Glücksforschung. Ihr Modell umfasst Dimensionen wie Selbstakzeptanz, persönliche Entwicklung und Sinn im Leben und ist stark philosophisch (Aristoteles) inspiriert. Methodisch basiert die Arbeit auf Skalenentwicklung und empirischer Validierung. Die Bedeutung des Beitrags liegt in der Etablierung der eudaimonischen Perspektive innerhalb der Positiven Psychologie. Kritisch diskutiert wird die Faktorstruktur des Modells. Dennoch stellt es einen unverzichtbaren Gegenpol zur hedonischen Tradition dar.
- Barbara Fredrickson, B. L. (2001). The role of positive emotions. American Psychologist, 56, 218–226.
Annotation:
Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie beschreibt positive Emotionen als funktionale Mechanismen zur Erweiterung kognitiver und sozialer Ressourcen. Der Beitrag ist theoretisch elegant und empirisch breit unterstützt. Besonders innovativ ist die Abkehr von einer rein hedonischen Betrachtung hin zu adaptiven Funktionen positiver Emotionen. Kritische Diskussionen betreffen einzelne mathematische Modellierungen späterer Arbeiten, nicht jedoch den Kern der Theorie. Die Arbeit ist zentral für das Verständnis emotionaler Dynamiken im Kontext von Wohlbefinden.
- Richard M. Ryan, R. M., & Edward L. Deci, E. L. (2000). Self-determination theory. American Psychologist, 55, 68–78.
Annotation:
Die Selbstbestimmungstheorie gehört zu den theoretisch fundiertesten Ansätzen zur Erklärung von Motivation und Wohlbefinden. Sie identifiziert Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit als universelle psychologische Grundbedürfnisse. Empirisch ist die Theorie außergewöhnlich gut abgesichert und kulturübergreifend untersucht. Ihre Bedeutung für die Positive Psychologie liegt in der Verbindung von Motivation und gelingendem Leben. Kritisch wird gelegentlich die Universalitätsannahme diskutiert. Insgesamt stellt sie jedoch einen der robustesten theoretischen Rahmen dar.
- Sonja Lyubomirsky, S. (2007). The how of happiness. Penguin.
Annotation:
Lyubomirsky verbindet in diesem Werk empirische Forschung mit konkreten Interventionsansätzen. Besonders bekannt ist ihr Modell der „intentional activities“, das den Einfluss gezielter Handlungen auf Wohlbefinden betont. Methodisch basiert das Buch auf einer Vielzahl experimenteller Studien. Kritisch ist die teilweise Vereinfachung komplexer Prozesse für ein breiteres Publikum. Dennoch bietet das Werk eine der besten evidenzbasierten Brücken zwischen Forschung und Anwendung und ist für Coaching und Training äußerst relevant.
Vertiefung – Emotionen, Sinn, Flow, Identität –
mit Lifedesign-/Coaching-Bezug
- Mihaly Csikszentmihalyi, M. (1997). Finding flow: The psychology of engagement with everyday life. Basic Books.
Annotation:
Dieses Werk stellt eine zugängliche, zugleich theoretisch fundierte Weiterentwicklung der Flow-Forschung dar und überträgt das Konzept gezielt in Alltagskontexte. Csikszentmihalyi zeigt, dass Flow nicht nur ein Ausnahmezustand, sondern ein gestaltbares Prinzip der Lebensführung ist. Besonders bedeutsam ist die Verschiebung von punktuellen Flow-Erlebnissen hin zu einer systematischen „Flow-Architektur des Lebens“. Empirisch bleibt das Konzept eng mit Experience-Sampling-Daten verbunden, wird hier jedoch stärker normativ interpretiert. Kritisch anzumerken ist, dass strukturelle Lebensbedingungen nur begrenzt berücksichtigt werden.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Das Werk ist nahezu prototypisch für Lifedesign: Es liefert die Grundlage, Tätigkeiten so zu strukturieren, dass sie dauerhaft Engagement ermöglichen. In Coaching-Kontexten eignet es sich hervorragend zur Analyse von Energiequellen, zur Identifikation intrinsisch motivierter Tätigkeiten und zur Rekonstruktion optimaler Erfahrungsräume im Alltag.
- Jeanne Nakamura, J., & Mihaly Csikszentmihalyi, M. (2009). Flow theory and research. In S. J. Lopez (Ed.), The encyclopedia of positive psychology.
Annotation:
Dieser Beitrag bietet eine systematische und wissenschaftlich präzise Zusammenfassung der Flow-Forschung. Er integriert theoretische Modelle, empirische Befunde und methodische Ansätze und reflektiert zugleich Grenzen der bisherigen Forschung. Besonders relevant ist die Differenzierung von Flow als Zustand, Disposition und Kontextphänomen. Die Autoren zeigen zudem, wie Flow in unterschiedlichen Lebensbereichen (Arbeit, Bildung, Freizeit) unterschiedlich ausgeprägt ist.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Für Coaching liefert der Text eine differenzierte Diagnostik: Flow kann nicht nur erlebt, sondern auch als Persönlichkeitsmerkmal und als Umweltstruktur analysiert werden. Damit wird er zu einem strategischen Instrument für Lebensgestaltung und Kompetenzentwicklung.
- Michael Steger, M. F. (2012). Making meaning in life. Psychological Inquiry, 23, 381–385.
Annotation:
Steger entwickelt hier eine moderne, empirisch fundierte Perspektive auf Sinn als dynamischen Prozess. Besonders hervorzuheben ist die Unterscheidung zwischen „search for meaning“ und „presence of meaning“, die unterschiedliche psychologische Zustände beschreibt. Der Beitrag zeigt, dass Sinn nicht statisch ist, sondern aktiv konstruiert wird. Methodisch basiert er auf Skalenentwicklung und empirischer Validierung.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Für Lifedesign ist dies zentral: Sinn wird nicht entdeckt, sondern gestaltet. Coaching kann hier gezielt ansetzen, indem es Suchprozesse strukturiert, Narrative rekonstruiert und Sinnquellen bewusst entwickelt.
- Tatjana Schnell, T. (2016). Psychologie des Lebenssinns. Springer.
Annotation:
Schnell liefert die umfassendste deutschsprachige wissenschaftliche Analyse des Lebenssinns. Ihr Modell differenziert zahlreiche Sinnquellen und verbindet empirische Forschung mit existenziellen Fragestellungen. Besonders stark ist die methodische Fundierung sowie die Anschlussfähigkeit an klinische und gesellschaftliche Kontexte.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Dieses Werk ist ein Kerninstrument für Sinnarbeit im Coaching: Es ermöglicht differenzierte Diagnostik (Sinnquellenprofile) und unterstützt die Entwicklung individueller Lebensentwürfe. Für Lifedesign ist es eine zentrale Referenz zur Gestaltung langfristiger Orientierung.
- Roy Baumeister, R. F. (2011). Meanings of life. Guilford Press.
Annotation:
Baumeister analysiert Sinn als Zusammenspiel von vier Grundbedürfnissen: Zweck, Wert, Wirksamkeit und Selbstwert. Das Werk verbindet sozialpsychologische, philosophische und empirische Perspektiven. Besonders relevant ist die funktionale Betrachtung von Sinn als strukturierendes Element menschlichen Handelns.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Die vier Dimensionen lassen sich direkt in Coaching-Modelle übersetzen und bieten eine robuste Struktur für Lebensanalyse und Zielentwicklung. Sie ermöglichen eine systematische Rekonstruktion individueller Lebensentwürfe.
- Barbara Fredrickson, B. L. (2009). Positivity. Crown.
Annotation:
Fredrickson erweitert ihre Broaden-and-Build-Theorie und formuliert eine „Positivity Ratio“ als Schwellenwert für Flourishing. Während die Grundidee theoretisch überzeugend ist, wurde die konkrete Ratio später methodisch kritisiert. Dennoch bleibt die zentrale Aussage bestehen: Positive Emotionen erweitern Handlungsspielräume und bauen Ressourcen auf.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Für Coaching ist die praktische Konsequenz entscheidend: gezielte Kultivierung positiver Emotionen als Ressourcengenerator. Im Lifedesign kann dies als „emotionale Infrastruktur“ verstanden werden, die langfristige Entwicklung trägt.
- Robert A. Emmons, R. A., & McCullough, M. E. (2003). Counting blessings. Journal of Personality and Social Psychology, 84, 377–389.
Annotation:
Diese Studie gehört zu den einflussreichsten experimentellen Arbeiten zur Wirkung von Dankbarkeit. Sie zeigt, dass einfache Interventionen signifikante Effekte auf Wohlbefinden haben. Methodisch ist sie sauber und vielfach repliziert worden.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Dankbarkeit wird hier zu einem prototypischen Mikro-Interventionsinstrument. Für Lifedesign bedeutet dies: Kleine, systematische Praktiken können langfristige Veränderungen in Wahrnehmung und Lebensqualität erzeugen.
- Charles R. Snyder, C. R. (2002). Hope theory. Psychological Inquiry, 13, 249–275.
Annotation:
Snyder definiert Hoffnung als Kombination aus Zielklarheit, Handlungswegen und motivationaler Energie. Die Theorie ist empirisch gut validiert und bietet ein differenziertes Verständnis von Zielverfolgung.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Für Coaching ist dies ein Schlüsselmodell: Hoffnung wird operationalisierbar und trainierbar. Besonders relevant ist die Arbeit an Alternativstrategien („pathways thinking“) bei Zielblockaden.
- Gabriele Oettingen, G. (2014). Die Psychologie des Gelingens. Droemer.
Annotation:
Oettingen zeigt, dass positives Denken allein nicht ausreicht und entwickelt mit WOOP ein evidenzbasiertes Selbstregulationsmodell. Die Verbindung von Wunsch, Ergebnis, Hindernis und Plan ist empirisch stark abgesichert.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Dieses Modell ist nahezu ideal für Coaching-Prozesse: Es verbindet Vision mit Realitätsprüfung und konkreter Handlungsplanung. Für Lifedesign liefert es eine Brücke zwischen Ideal und Umsetzung.
- Daniel Kahneman, D. (2011). Thinking, fast and slow. Farrar, Straus and Giroux.
Annotation:
Kahneman analysiert systematische Verzerrungen menschlichen Denkens und unterscheidet zwischen intuitivem (System 1) und reflektiertem Denken (System 2). Das Werk ist empirisch fundiert und hat weitreichende Implikationen für Entscheidungsprozesse.
Lifedesign-/Coaching-Bezug:
Für Lifedesign ist dies zentral: Lebensentscheidungen sind oft verzerrt. Coaching kann hier als Korrektiv wirken, indem es Reflexion strukturiert und kognitive Biases sichtbar macht.
Zentrale deutschsprachige Werke & grundlegende Einführungen
- Willibald Ruch, W., Proyer, R. T., & Weber, M. (2010). Positive Psychologie: Grundlagen, Forschung und Anwendung. Beltz.
Kommentar: Das zentrale deutschsprachige Standardwerk. Wissenschaftlich fundiert und zugleich gut zugänglich. Für deutschsprachige Leser nahezu unverzichtbar. - Michaela Brohm-Badry, M. (2017). Positive Psychologie: Ein Handbuch für die Praxis. Springer.
Kommentar: Besonders geeignet für Transfer in Coaching und Bildungskontexte. - Judith Mangelsdorf, J. (2015). Positive Psychologie: Grundlagen und Anwendung. Springer.
Kommentar: Gute Verbindung von Forschung und Anwendung; sehr klar strukturiert. - Eva Asselmann, E. (2021). Wie wir werden, wer wir sind. Kösel.
Kommentar: Moderne, evidenzbasierte Perspektive auf Entwicklung und Persönlichkeit. - Ulrich Ott, U. (2010). Meditation für Skeptiker. O. W. Barth.
Kommentar: Wissenschaftlich fundierte Einführung in Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum. - Tobias Esch, T. (2013). Die Neurobiologie des Glücks. Thieme.
Kommentar: Wichtige Brücke zwischen Neurowissenschaft und Positiver Psychologie. - Tobias Esch, T. (2017). Der Selbstheilungscode. Beltz.
Kommentar: Anwendungsperspektive mit biologischem Fokus. - Ernst Fritz-Schubert, E. F. (2016). Schulfach Glück. Herder.
Kommentar: Bedeutend für Bildungsanwendungen der Positiven Psychologie. - Ilona Bürgel, I. (2013). Trotzdem glücklich. Ullstein.
Kommentar: Gute Verbindung von Forschung und Alltagstransfer. - Andrea Abele-Brehm, A. (2014). Wohlbefinden. Springer.
Kommentar: Wissenschaftlich fundierte Darstellung eines Kernkonzepts. - Heiner Keupp, H. (2012). Identitätskonstruktionen. Springer.
Kommentar: Wichtig für Sinn- und Identitätsfragen. - Tatjana Schnell, T. (2016). Psychologie des Lebenssinns. Springer.
Kommentar: Das zentrale deutschsprachige Werk zum Thema Sinn. - Tatjana Schnell, T. (2020). Wir brauchen Sinn. Herder.
Kommentar: Transferorientierte Ergänzung zur Forschung. - Gerald Hüther, G. (2018). Würde. Kösel.
Kommentar: Philosophisch-neurobiologische Perspektive mit Anschluss an Positive Psychologie. - Rick Hanson, R. (2013). Das Gehirn eines Buddha. Arbor.
Kommentar: Verbindet Neurowissenschaft und Achtsamkeit. - Fredrike Bannink, F. (2012). Positive CBT. Hogrefe.
Kommentar: Integration von Positiver Psychologie in Therapieansätze. - Gabriele Oettingen, G. (2014). Die Psychologie des Gelingens. Droemer.
Kommentar: WOOP-Modell – empirisch stark abgesichert. - Bas Kast, B. (2013). Ich weiß nicht, was ich wollen soll. Fischer.
Kommentar: Populärwissenschaftlich, aber reflektiert und anschlussfähig. - Jens Corssen, J. (2010). Der Selbstentwickler. Kösel.
Kommentar: Praxisnah, jedoch weniger wissenschaftlich – kritisch einzuordnen. - Manfred Spitzer, M. (2012). Digitale Demenz. Droemer.
Kommentar: Kontrovers, aber diskursrelevant für moderne Lebensführung.
Wohlbefinden, Emotionen, Flow, Sinn
- Ed Diener, E., Suh, E. M., Lucas, R. E., & Smith, H. L. (1999). Subjective well-being. Psychological Bulletin, 125, 276–302.
Kommentar: Klassischer Übersichtsartikel zur Struktur subjektiven Wohlbefindens; methodisch und theoretisch grundlegend. - Carol D. Ryff, C. D. (1989). Happiness is everything, or is it? Journal of Personality and Social Psychology, 57, 1069–1081.
Kommentar: Einführung des Modells des psychologischen Wohlbefindens (eudaimonische Perspektive). - Carol D. Ryff, C. D., & Singer, B. (2008). Know thyself and become what you are. Journal of Happiness Studies, 9, 13–39.
Kommentar: Vertiefung der eudaimonischen Perspektive; philosophisch anschlussfähig. - Michael Steger, M. F. (2012). Making meaning in life. Psychological Inquiry, 23, 381–385.
Kommentar: Bedeutender Beitrag zur modernen Sinnforschung. - Michael Steger, M. F. (2009). Meaning in life. In S. J. Lopez (Ed.), The encyclopedia of positive psychology.
Kommentar: Prägnante theoretische Zusammenfassung. - Mihaly Csikszentmihalyi, M. (1997). Finding flow. Basic Books.
Kommentar: Kompakter Zugang zur Flow-Theorie. - Jeanne Nakamura, J., & Mihaly Csikszentmihalyi, M. (2009). Flow theory and research. In S. J. Lopez (Ed.).
Kommentar: Wissenschaftliche Systematisierung der Flow-Forschung. - Barbara Fredrickson, B. L., & Losada, M. F. (2005). Positive affect and human flourishing. American Psychologist, 60, 678–686.
Kommentar: Einflussreich, jedoch methodisch später kritisch diskutiert. - Lisa Feldman Barrett, L. F. (2017). How emotions are made. Houghton Mifflin.
Kommentar: Konstruktivistische Emotionsperspektive; wichtig für theoretische Differenzierung. - Daniel Gilbert, D. (2006). Stumbling on happiness. Knopf.
Kommentar: Entscheidungspsychologische Perspektive auf Glück. - Tal Ben-Shahar, T. (2011). Choose the life you want. Experiment.
Kommentar: Praxisorientiert, didaktisch wertvoll. - Robert A. Emmons, R. A. (2007). Thanks!. Houghton Mifflin.
Kommentar: Standardwerk zur Dankbarkeitsforschung. - Robert A. Emmons, R. A., & McCullough, M. E. (2003). Counting blessings. Journal of Personality and Social Psychology, 84, 377–389.
Kommentar: Klassische Interventionsstudie. - Charles R. Snyder, C. R. (2002). Hope theory. Psychological Inquiry, 13, 249–275.
Kommentar: Fundamentale Theorie zur Hoffnung. - Charles R. Snyder, C. R. (1994). The psychology of hope. Free Press.
Kommentar: Vertiefung der Hoffnungstheorie. - Martin E. P. Seligman, M. E. P., Steen, T. A., Park, N., & Peterson, C. (2005). Positive psychology progress. American Psychologist, 60, 410–421.
Kommentar: Überblick über frühe empirische Fortschritte. - Todd B. Kashdan, T. B. (2009). Curiosity. William Morrow.
Kommentar: Bedeutung von Neugier für Wohlbefinden. - Angela Duckworth, A. (2016). Grit. Scribner.
Kommentar: Einflussreich, aber wissenschaftlich kontrovers diskutiert. - Roy Baumeister, R. F. (2011). Meanings of life. Guilford Press.
Kommentar: Tiefe Analyse von Sinn und Bedeutung. - Kennon Sheldon, K. M. (2014). Optimal human being. Psychology Press.
Kommentar: Integration verschiedener Wohlbefindensmodelle
Interventionen, Coaching, angewandte Positive Psychologie
- Sin, N. L., & Lyubomirsky, S. (2009). Enhancing well-being. Journal of Clinical Psychology, 65, 467–487.
Kommentar: Meta-Analyse zu positiven Interventionen. - Alex Linley, A., & Joseph, S. (2004). Positive psychology in practice. Wiley.
Kommentar: Frühes praxisorientiertes Standardwerk. - Ilona Boniwell, I. (2012). Positive psychology in a nutshell. McGraw-Hill.
Kommentar: Kompakte Einführung. - Stephen Joseph, S. (2015). Positive psychology in practice. Wiley.
Kommentar: Weiterentwicklung angewandter Perspektiven. - Fredrike Bannink, F. (2015). Positive CBT. Wiley.
Kommentar: Integration von Therapie und Positiver Psychologie. - Ryan Niemiec, R. M. (2018). Character strengths interventions. Hogrefe.
Kommentar: Standardwerk zu Stärkenarbeit. - James Pawelski, J. O. (2016). The eudaimonic turn. Templeton Press.
Kommentar: Philosophische Vertiefung. - Sonja Lyubomirsky, S., Sheldon, K. M., & Schkade, D. (2005). Pursuing happiness. Review of General Psychology, 9, 111–131.
Kommentar: Modell der intentionalen Aktivitäten. - Timothy D. Wilson, T. D. (2011). Redirect. Little, Brown.
Kommentar: Narrative Interventionen. - Martin E. P. Seligman, M. E. P. et al. (2009). Positive education.
Kommentar: Bildungsperspektive. - Grant, A. M., & Spence, G. B. (2010). Coaching research. International Coaching Psychology Review.
Kommentar: Coaching-Wirksamkeit. - Tal Ben-Shahar, T. (2016). The joy of leadership. Wiley.
Kommentar: Führungsperspektive. - Shawn Achor, S. (2010). The happiness advantage. Crown.
Kommentar: Populär, aber praxisrelevant. - Jane Dutton, J. E. (2003). Positive organizational scholarship. Berrett-Koehler.
Kommentar: Organisationskontext. - Kim Cameron, K. (2008). Positive leadership. Berrett-Koehler.
Kommentar: Führung und Organisation. - Barbara Fredrickson, B. L. (2013). Love 2.0. Hudson Street.
Kommentar: Positive Beziehungen. - Rick Hanson, R. (2018). Resilient. Harmony.
Kommentar: Resilienzarbeit. - Brene Brown, B. (2012). Daring greatly. Gotham.
Kommentar: Vulnerabilität – populär, aber relevant. - Kelly McGonigal, K. (2015). The upside of stress. Avery.
Kommentar: Neubewertung von Stress. - Sonja Lyubomirsky, S. (2013). The myths of happiness. Penguin.
Kommentar: Differenzierte Perspektive.